Samstag 14. Oktober 2017: Katastrophenschutz-Großübung im Schönbuch "Heißer Süden"

Durch den dichten Rauch ist kaum etwas zu erkennen. Doch das Dröhnen eines Hubschraubers, der über den Baumwipfeln kreist, scheint näher zu kommen. Seit Tagen herrscht schon große Hitze, das Wasser ist knapp, im Schönbuch brennt es, der Strom fällt an vielen Orten aus. Das war das Szenario, das die Katastrophenschutz-Großübung „Heißer Süden“ der beiden Regierungspräsidien Stuttgart und Tübingen am Samstag im Schönbuch simulierte. Dabei sollten möglichst viele Unglücks-Fälle zusammenkommen. So gab es in einem Zeltlager nahe des Klosters Bebenhausen bei einer Gasexplosion sehr viele Verletzte auf einmal, im Schönbuch entfachten an schwer zugänglichen Stellen Brände, auf dem Kirchentellinsfurter Baggersee kenterten mehrere Menschen mit einem Boot, ein Bus verunglückte auf der Autobahn nahe Gärtringen.

Die verschiedenen Rettungsorganisationen, Freiwillige und Profis, sollten dabei üben, gut miteinander zusammenzuarbeiten. Feuerwehr, Polizei, Bundeswehr, DRK, THW, DLRG, Bergwacht und andere Organisationen waren im Einsatz, insgesamt 2300 Rettungskräfte. Die Großübung erstreckte sich über die vier Landkreise Böblingen, Esslingen, Reutlingen und Tübingen. „Katastrophen, Brände oder Stromausfälle machen nicht an Kreisgrenzen halt“, sagte Innenminiser Thomas Strobl und betonte die Notwendigkeit solcher Übungen. Strobl besuchte einen der Übungseinsätze im Schönbuch nahe Entringen.   Quelle: Tagblatt

 

Bericht Tagblatt

Bericht GEA


 

Die Russen sind da! Austausch der Jugendfeuerwehr Tübingen und der Kadettenschule Nr. 5 aus Petrosavodsk, unserer Partnerstadt in Russland.
2005, bei meinem zweiten Besuch in Petrosavodsk lernte ich diese Schule kennen. Dort wird auch der Nachwuchs der "Zivilverteidigung" (Feuerwehr, Rettungsdienst, Katastrophenschutz, Wasserrettung...) ausgebildet. Die damalige Idee, mal einen Austausch mit unserer Jugendfeuerwehr in Tübingen zu organisieren ist jetzt fast 12 Jahre später Wirklichkeit geworden. Zehn Schüler(innen) mit Lehrer und Lehrerin sind für eine Woche in Tübingen und lernen Feuerwehr, DRK, THW aber auch Tübingen und vieles mehr kennen. Für alle Jugendlichen ist Tübingen eine aufregendes und interessantes Erlebnis mit viel Spaß. Noch nie waren sie außerhalb Russlands. Und nächstes Jahr ist dann unsere Jugendfeuerwehr zu Besuch in Petrosavodsk und lernt diesen Teil Russlands kennen. 2 Aktive aus der Abteilung Lustnau beteiligten sich ebenfalls als Gastfamilie. Herzlichen Dank dafür.


Die Jugendfeuerwehr Lustnau nahm vom 21. bis 23. Juli 2017 am Kreisjugendfeuerwehr Zeltlager in Dußlingen teil. Die Dußlinger Jugend veranstaltete anlässlich ihres 25 jährigen Jubiläums zusammen mit der Jugendfeuerwehr Nehren (40 Jahre JF) das Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr Tübingen. 

 
Mit dem Bus wurden wir um 15:30 Uhr am Feuerwehrhaus abgeholt um nach Dußlingen zu fahren. Dort bauten wir unsere Zelte auf. Zur Offiziellen Eröffnung des Zeltlagers durfte Kreisjugendfeuerwehrwart Frank Ott rund 300 Jugendliche und Betreuer aus dem gesamten Landkreis Tübingen begrüßen. Am Abend war der Ausklang am Lagerfeuer sowie eine Jugenddisco geplant welche auf Grund eines starken Gewitters ins Feuerwehrhaus verlegt werden musste. 
Am Samstag (nach einer kurzen Nacht), nach dem Frühstück ging es los zur vorbereiteten Dorfrally quer durch Dußlingen. Hier mussten die Jugendlichen an einzelnen Stationen Aufgaben lösen und so Punkte sammeln. Es standen Stationen wie z.B. Baggerfahren, Steinlachüberquerung oder auch Löschfahrzeug ziehen auf dem Plan. Am Abend als alle Gruppen die Dorfrally erfolgreich geschaft haben wurde gegen 21 Uhr die Siegerehrung durchgeführt. Lustnau erreichte den Platz 21. Herzlichen Glückwunsch hierzu !
 
Der Sonntag startete nach dem Frühstück mit einem Indiaca-Turnier. Um 14:30 Uhr verabschiedete Frank Ott (Kreisjugendfeuerwehrwart) alle teilnehmenden Gruppen und beendete offiziell das Kreisjugendfeuerwehr Zeltlager 2017 in Dußlingen.
 
Von uns einen herzlichen Dank an die Feuerwehren Dußlingen und Nehren für dieses perfekte Wochenende und eine super Organisation. Ein großer Dank natürlich an das DRK OV Mössingen und DRK OV Dußlingen für die TOP Verpflegung während des Zeltlagers.
 

Am 15. Juli haben wir wieder mit einer Mannschaft beim Elfmeter-Turnier in Pfrondorf mitgemacht.


Alle 2 Jahre veranstaltet die Lustnauer Jugendfeuerwehr einen 24-Std- Dienst – umgangssprachlich auch  BF-Tag bezeichnet. Ziel eines solchen Ereignisses ist der spielerische Einblick und das simulieren einer 24-Stunden-Schicht bei einer Berufsfeuerwehr.

>> Bericht


Am 08. Juli hat eine Gruppe der Feuerwehr Lustnau erfolgreich unter Leitung von Oli Link das Leistungsabzeichen in Silber erworben. Gratulation

stehend v. l.: Thomas Volle, Marvin Sindlinger, David Slogsnat, Thomas Lechner, Sophie Stotz, Oli Link

vordere Reihe v. l.: Fabian Stach, Stefan Ulmschneider, Stefan Schaal


Gratulation an unsere Jugendfeuerwehr Lustnau die am Samstag 24. Juni 2017 anlässlich des Jubiläums "25 Jahre Jugendfeuerwehr Kusterdingen"  die Jugendflammen in den Stufen 1,2 und 3 erfolgreich abgelegt haben.

v. l.: Flo Matthes, Joschua Hoffmann, Moritz Kreß, Leon Matthes, Joachim Kreß, Robert Märkle

vorne v.l.: Nadja Kreß, Emily Krauß. Es fehlen Jan Schray, Julius Michielin

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Am Samstagmorgen ging es los die einzelnen Stationen mit dem Fahrrad anzufahren und die Aufgaben zu lösen.

Die Aufgaben bestanden aus folgenden Themengebieten:

- Feuerwehrwesen

- Erste Hilfe

- Geschicklichkeit

- Spiel & Spaß

Die Stationen verteilten sich über eine Gesamtstrecke von ca. 15 Km.

Um ca. 17:15 Uhr wurden dann die Abzeichen in einem feierlichen Rahmen den jugendlichen Gruppen überreicht. Insgesamt waren 111 jugendliche aus dem Landkreis Tübingen und Reutlingen am Start

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 Die Jugendflamme ist ein Ausbildungsnachweis in Form eines Abzeichens für Jugendfeuerwehrmitglieder. Sie wird in 3 Stufen gegliedert.

INFOS: Jugendflammen 1,2 und 3

Die Deutsche Jugendfeuerwehr gibt einen bundeseinheitlichen Rahmenplan für die Bedingungen, Durchführung und Vergabe vor. Die Bundesländer können die Bedingungen im Rahmen der Vorgabe variieren und das Abzeichen, jedoch nicht die Bandschnalle, mit dem Namen des Bundeslandes versehen.

Dieses Programm bietet eine Möglichkeit, Jugendlichen ihre Zeit in der Jugendfeuerwehr interessant, abwechslungsreich und strukturiert zu gestalten.